Basic Station Protokoll

Bisher

Es gibt kein einheitliches Update- und Konfigurationsmanagement, Anbieter von IoT-Plattformen und LNS Servern nutzen jeweils ihre eigens entwickelten Schnittstellen. So werden immer Experten benötigt um Gateways in ein Netzwerk zu integrieren.

Aktuell mit Basic Station

Mit einem CUPS-Server und dem CUPS-Protokoll ist das Update- und Konfigurationsmanagement schon deutlich vereinfacht. Auf dem Gateway ist die Basic Station implementiert, die das CUPS Protokoll und das LNS-Protokoll beeinhaltet. Das Gateway mit Basic Station stellt eine Verbindung zum CUPS Server her und konfiguriert sich mittels dem CUPS Protokoll, anschließend fragt das Protokoll regelmäßig nach Updates an und führt diese durch. Auf dem LNS-Server oder einem extra Server ist dann beispielsweise das station2pkfwd Paket integriert, das dann als Schnittstelle zwischen dem Basic Station LNS-Protokoll und dem LNS-Server fungiert.

station2pkfwd Paket auf einem Zwischenserver integriert:

station2pkfwd Paket auf dem LNS integriert:

Zukünftig möglich mit Basic Station

Wenn das Basic Station LNS-Protokoll auf auf dem LNS-Server als Schnittstelle implementiert ist, können so auch Datenpakete ohne den Umweg über den station2pkfwd Konverter transportiert werden und machen so den Weg frei für ein zukünftiges Plug´n & Play von LoRaWAN!

Warum gibt es die Basic Station und welche Vorteile bringt sie?

Die Basic Sation ist eine Implementierung für LoRaWAN Gateways mit einem zentralisierten Update- und Konfigurationsmanagement. Ohne dieses müssen Gateways aufwendig “per Fuss” installiert werden und es braucht meist einen Experten der dies übernimmt. Mit der Basic Station ist nun ein großer Schritt in Richtung Plug´n & Play Lösungen für LoRaWAN getan. Der nächste Schritt ist die Implementierung des Basic Station LNS-Protokoll mittels Connector auf den LNS-Servern.

Vorteile:

  • Die Inbetriebnahme von Gateways wird deutlich einfacher
  • Portabler C-Code der nur von der GNU libc abhängig ist
  • Bringt mit dem LNS-Protokoll und dem CUPS-Protokoll zwei leistungsstarke Backend-Protokolle mit.
  • Unterstützung der LoRaWAN Klassen A, B und C
  • Authentifizierung per Client-Zertifikat oder Authentifizierungstoken möglich
  • Einfache Handhabung mit Linux-basierten Gateways und Embedded Systemen

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