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Wir sind unter den TOP 100 Innovatoren im Mittelstand

Die Alpha-Omega Technology GmbH & Co. KG wird mit dem TOP 100-Siegel 2021 ausgezeichnet. Das Siegel zeichnet jährlich besonders innovative mittelständische Unternehmen aus. Ermittelt wird die Innovationskraft der Bewerber im Auftrag des Medienunternehmens compamedia in einem wissenschaftlichen Auswahlverfahren.

Vor fünf Jahren gründete Jan Bose sein Unternehmen in der kleinen Gemeinde Schimberg im thüringischen Landkreis Eichsfeld – weit weg von den großen Technologie-Hotspots. Das Geschäft basiert auf drei Säulen: Projekte, Beratung und Produkte rund um das Internet-of-Things (IoT). Das heißt, Alpha-Omega Technology vertreibt Hardware zum Aufbau von IoT-Umgebungen über den eigenen Online-Shop iot-shop.de, etabliert gemeinsam mit Partnern IoT-Netzwerke für Kommunen und Unternehmen, wie etwa Energieversorger, und berät bei der Umsetzung. Im Fokus stehen dabei neue Technologien, mit denen sich geringe Datenmengen wie zum Beispiel Messwerte zu Temperatur oder CO2-Gehalt mit wenig Energie über weite Strecken übertragen lassen. Ein Beispiel ist der Funkstandard LoRaWAN, für dessen Nutzung zurzeit viele Stadtwerke separate Netze aufbauen.


Produktinnovation: optisches Auslesegerät KLAX

Im Jahr 2019 präsentierte Alpha-Omega Technology gemeinsam mit seinem Partner Zenner IoT Solutions GmbH die Produktentwicklung namens KLAX, einen optischen Sensor zum Auslesen von optischen Schnittstellen an intelligenten Mess-Systemen für Strom- und Gas. So lassen sich beispielsweise Werte der Gastemperatur oder des Gasdrucks kontinuierlich auslesen und verfügbar machen. KLAX eignet sich damit für den Einsatz bei Energieversorgern, etwa zur Steigerung der Transparenz in den Netzen oder für die Überwachung von Anlagen in der Industrie. Zuvor gab es keine technische Lösung, um solche Daten in einem LoRaWAN-Netzwerk zu erfassen und kontinuierlich auszuwerten. Diese Lücke hat die Produktinnovation KLAX geschlossen. 


Leuchtturmprojekt: „SMARTinfeld”

Bereits im Sommer 2018 ist der Startschuss für den Internet-of-Things-Modellort „SMARTinfeld” gefallen. Zukünftig soll der Schimberger Ortsteil Martinfeld deutschlandweit die höchsten Dichte von IoT-Anwendungen in einer Gemeinde aufweisen. Als ersten Schritt auf dem Weg zur Smart City rüstete die Gemeinde die gesamte Straßenbeleuchtung auf intelligente LED-Leuchten um. Sensoren erkennen seitdem defekte Lampen und steuern bei Bedarf die Schaltzeit jeder einzelnen Straßenlaterne. So spart die Gemeinde langfristig Geld und erhöht die Sicherheit sowie den Komfort. Die Infrastruktur stellte das ortsansässige Unternehmen Alpha-Omega Technology bereit, das auch mit der Projektleitung betraut ist. mehr erfahren


Das Team: digital, vernetzt, flexibel und agil

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Alpha-Omega Technology sind dezentral an verschiedenen Standorten in Deutschland verteilt. Aus diesem Grund waren die digitalen Kommunikationswege längst installiert und etabliert, als die erste Pandemie-Welle im letzten Frühjahr viele Unternehmen zwang, von heute auf morgen Homeoffice zu ermöglichen. „Wir sind ein virtuelles Team. Unsere IT und unsere Unternehmensorganisation waren von Anfang an darauf ausgelegt, dass es egal ist, an welchem Ort unsere Mitarbeitenden tätig sind. Mit digitalen Tools für die ortsunabhängige Zusammenarbeit wie Slack, Teams, Jira und Confluence können wir extrem schnell und flexibel auf neue Anforderungen reagieren“, erklärt Geschäftsführer Jan Bose. Für das Projekt- und Produktmanagement setzt der Unternehmer auf die agile Methode Scrum. „Auch an Innovation mangelt es uns nicht, eher an der Zeit, sämtliche Ideen und Verbesserungen umzusetzen. Diese Art von Unternehmenskultur fördere ich als Geschäftsführer bewusst von Anfang an.“ Neben Agilität, Innovationsfreude und Dynamik legt Jan Bose sehr großen Wert auf kontinuierliches Qualitätsmanagement – daher ist Alpha-Omega Technology seit 2019 von der DEKRA nach ISO 9001 zertifiziert.


TOP 100 bewertet Wiederholbarkeit von Innovationsleistungen

Im Auftrag von compamedia, dem Ausrichter des Innovationswettbewerbs TOP 100, untersuchte der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke die Innovationskraft von Alpha-Omega Technology anhand von 120 Prüfkriterien aus fünf Kategorien: Innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, Innovative Prozesse und Organisation, Außenorientierung/Open Innovation und Innovationserfolg. Im Kern geht es um die Frage, ob Innovationen das Ergebnis planvollen Vorgehens oder ein Zufallsprodukt sind, also um die Wiederholbarkeit von Innovationsleistungen. Und darum, ob und wie sich die entsprechenden Lösungen am Markt durchsetzen. Aufgrund der aktuellen Situation gab es bei dieser Runde zudem einen Sonderteil, in dem die unternehmerische Reaktion auf die Coronakrise untersucht wurde. Alpha-Omega Technology zählt zum ersten Mal zu den TOP-Innovatoren.


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