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NB-IoT oder LoRaWAN - welche Technik ist besser?

Was haben die Techniken gemeinsam?

Das Narrowband Internet of Things (NB-IoT) und das Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) gehören beide zu den Low Power Wide Area Networks (LPWAN).  Diese zeichnen sich durch niedrige Kosten, geringen Energieverbrauch und hohe Gebäudedurchdringung aus. Die Batterien halten zum Teil über zehn Jahre und beide Technologien haben eine Verschlüsselung. Damit eignen sich beide für die Anforderungen der Fernauslesung von Verbrauchszählern und des Smart Metering.

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LoRaWAN - Lizensfrei funken

Der lizensfreie Funkstandard überträgt Mess- und Sensordaten kontinuierlich auch über große Distanzen. Die Sensoren sind einfach konstruiert. Das macht sie preiswert und flexibel einsetzbar. 

Der Anwender kann einen vorhandenen Netzwerkbetreiber wählen oder die Infrastruktur selbst aufbauen. Bei einem eigenen Netzwerk entsteht keine Abhängigkeit von einem Betreiber.

  • Lizenzfrei

  • 868 MHz Frequenzband

  • Eigenes Netzwerk möglich

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NB-IoT - Nutzung eines bestehenden Netzwerks

Es bringt ähnliche Eigenschaften wie LoRaWAN mit, doch es gibt einen wichtigen Unterschied: NB-IoT nutzt das bestehende Netz der großen deutschen Mobilfunkanbieter (Telefónica Deutschland, Deutsche Telekom und Vodafone) und kann daher fast überall betrieben werden. 

Ein eigenes Netzwerk muss nicht aufgebaut werden, allerdings ist es auch nicht möglich ein eigenes, autarkes Netzwerk aufzubauen.

  • Lizenzpflichtig

  • 800 MHz und 900 MHz Frequenzband

  • Infrastruktur schon vorhanden

Welche Technik ist denn jetzt besser?

Das kommt auf den Anwendungsfall an, beide Technologien haben ihre Vorteile. Doch die Frage ist, muss sich der Anwender überhaupt für eine dieser Techniken entscheiden?  Könnten sich die zwei IoT-Techniken sogar ergänzen?


Wenn Funkstandards miteinander kooperieren und Hand in Hand ihre jeweiligen Vorteile in einem sensorbasierten IoT ausspielen können, entfalten sie für den Anwender ein enormes Potential. Es gibt zahlreiche Technologien für die Datenkommunikation im IoT. Bei der Auswahl sollten sich Anwender nicht von vornherein auf einen Funkstandard beschränken. Wer die Unterschiede kennt und die Vorteile intelligent kombiniert, kann mehr aus seinem vernetzten Sensoren herausholen.

Funkstandards kombinieren und Vorteile nutzen

Die Mischung von Ballungsraum mit großer Dichte und abgelegenen Gegenden
ist der ideale Anwendungsfall dieser IoT-Technologie-Mischung!
Smart Metering

Beim Metering liegen im Durchschnitt bis zu fünf Prozent der Zähler außerhalb der bestehenden Funkreichweite. Diese letzten Prozent zu erreichen, verursacht den Betreibern von LoRaWAN-Netzwerken vergleichsweise hohe Kosten. Das gesamte Netzwerk mit NB-Iot zu betreiben, führt wiederum ebenfalls zu höheren Kosten. Der kombinierte Einsatz von LoRaWAN und NB-IoT löst dieses Problem.

Smart Agriculture

Im Bereich der Smart Agriculture arbeiten die Funkstandards ebenfalls sinnvoll Hand in Hand. Der landwirtschaftliche Betrieb mit Stallungen, Gewächshäusern und Verarbeitungsbereichen ist der Ballungsraum für LoRaWAN. Bei weit entfernten Feldern oder der Überwachung von Weidetieren hingegen, ergänzt NB-IoT wieder die Lücken im LoRaWAN-Netz.

Smart City

Ein weiteres Beispiel ist eine Liegenschaft in der Innenstadt, etwa ein Bahnhof, dessen Kellerräume in ein bestehendes LoRaWAN-IoT eingebunden werden sollen. Sind Wände sehr stark abgeschirmt und mehrere Etage dazwischen, kann LoRaWAN sie unter Umständen nicht vollständig durchdringen. Ein NB-IoT-Modul schafft hier ergänzende Abhilfe.

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